09.08.2017
CS
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Der Albtraum eines jeden Fußballspielers: Kreuzbandriss. Egal, ob Profi oder Amateur, niemand ist davor gefeit. In den meisten Fällen ist mit einem Wiedereinstieg in den Sport nach sechs bis neun Monaten zu rechnen. So genau abschätzbar ist das aber auch nicht immer. Pechvogel Holger Badstuber (Foto), der wegen zahlreicher Verletzungen eher selten im Einsatz für Bayern München stand, laborierte einst sogar 18 Monate an einem Kreuzbandriss. Besonders populär ist diese Art der Verletzung leider auch bei Skifahrern. Gerade bei Freizeitsportler, die das ganze Jahr jegliche sportliche Betätigung scheuen, aber beim ersten Neuschnee drei Tage unentwegt auf der Piste verbringen, teils auf eisigem Untergrund, bei schlechten Sichtverhältnissen oder auch nicht immer komplett nüchtern, erhöht sich das Verletzungsrisiko ungemein. Gründe für Verletzungen des vorderen Kreuzbandes gibt es eine Vielzahl. Zahlreiche Studien kommen aber zu immer wieder ähnlichen Ergebnissen. Einen bedeutenden Faktor stellt das Geschlecht und die Genetik dar. Eine Studie der National Collegiate Athletic Association (NCAA) hat gezeigt, dass in den Sportarten Basketball, Lacrosse, American Football und Fußball signifikant mehr Frauen als Männer einen Kreuzbandriss erleiden. Dies hängt unter anderem mit einem höheren Östrogenspiegel als auch eines größeren Winkels des Oberschenkels zum Knie auf Grund des breiteren Beckens zusammen. Ähnlich bedeuten Drehbewegungen während hohem Krafteinsatz eine große Belastung für das Kreuzband. Diese treten besonders bei den beiden oben genannten Sportarten auf, genauso aber auch bei stop-and-go-Bewegungen oder Sprunglandungen in anderen Spielsportarten wie Handball, Volleyball oder Basketball. Ein wichtiger Stabilisator des vorderen Kreuzbandes ist die hintere Oberschenkelmuskulatur (Ischiocrurale Muskulatur). Studien zeigen, dass diese Muskelgruppe bei Spitzensportlern oftmals zu schwach trainiert ist. Genauso ist dies aber auch bei Büroangestellten der Fall, bei denen durch die stundenlange sitzende Tätigkeit die komplette hintere Kette – vom Nacken bis runter zu den Ischios – meist nur schwach ausgeprägt ist. Demzufolge, ist gerade hinsichtlich des nächsten Skiurlaubs schon jetzt mit einem aufbauenden Kräftigungstraining zu beginnen. Das Übungsspektrum reicht hierbei von Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie Beckenlift oder Nordic Hamstring/Russian Hamstring, über Maschinentraining wie Leg Curls bis hin zu Langhantelübungen wie Romanian Deadlifts oder Hip Thrusts. Referenzen Faryniarz, D.A., Bhargava, M., Lajam, C., Attia, E.T., Hannafin, J. A. (2006): „Quantitation of Estrogen Receptors and Relaxin Binding in Human Anterior Cruciate Ligament Fibroblasts”. In Vitro Cellular & Developmental Biology. Animal. 42 (7): 176–181. Fousekis K., Tsepis E., Poulmedis P., Athanasopoulos S., Vagenas G. (2010): „Intrinsic risk factors of non-contact quadriceps and hamstring strains in soccer: a prospective study of 100 professional players“. British Journal of Sports Medicine Matthews J. (2017): „Anterior cruciateligament injury/reinjury in alpine ski racing: a narrative review“. Open Access Journal of Sport Medicine. McLean S.G., Huang X., van den Bogert A.J. (2005): „Association between lower extremity posture at contact and peak when the tibia moves too far forward implications for ACL injury”. Clin Biomech (Bristol, Avon). 20 (8): 863–70. Monajati A., Larumbe-Zabala E., Goss-Sampson M., Naclerio F. (2016): „The Effectiveness of Injury Prevention Programs to Modify Risk Factors for Non-Contact Anterior Cruciate Ligament and Hamstring Injuries in Uninjured Team Sports Athletes: A Systematic Review“. Ploss One Mountcastle S.B., Posner M., Kragh J.F., Taylor D.C. (2007): „Gender differences in anterior cruciate ligament injury vary with activity: epidemiology of anterior cruciate ligament injuries in a young, athletic population”. Am J Sports Med. 35 (10): 1635–42. Nessler T., Denney L.M., Sampley J. (2017): „ACL Injury Prevention: What Does Research Tell Us?”. Current Reviews in Musculoskeletal Medicine. Oakley A., Jennings J., Bishop C. (2017): „Holistic hamstring health: not just the Nordic hamstring exercise“. British Journal of Sports Medicine
Bei heißen Temperaturen kannst du dir den Urlaub im Süden sparen. Die Sonne kommt zu dir nach Hause! Gerade in unseren Breiten ist man drückende Hitze von 35 Grad und mehr weniger gewohnt. Wenn du dann auch noch Sport treiben, aber einen kühlen Kopf bewahren möchtest, solltest du diese Tipps unbedingt beachten! 1. Trinken, trinken, trinken! Schon an „normalen“ Tagen solltest du etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser trinken. Treibst du nun bei heißen Temperaturen Sport, erhöht sich diese Menge schnell auf 3 Liter. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von 2% kann zu Leistungseinbußen von bis zu 20% führen. Dabei sollte über den ganzen Tag verteilt – und auch an trainingsfreien Tagen - Wasser aufgenommen werden und nicht erst nach dem Training. Du musst dich dabei aber nicht mit fadem Leitungswasser begnügen. Ung esüßter Tee, Minze oder Zitrone im Wasser erfrischt genauso gut! 2. Natürliche Klimaanlage Durch körperliche Belastung schwitzen wir. Verdunstet der Schweiß schließlich auf unserer Haut, kühlt das unseren Körper und schützt vor Überhitzung und Hitzschlag. Sport bei leichtem Wind hat einen zusätzlichen kühlenden Effekt. Durch den Schweiß gibt unser Körper aber auch wichtige Salze, die zur Speicherung von Wasser nötig sind, ab. Das erklärt den salzigen Geschmack von Schweiß. Deswegen spielen gerade bei Ausdauersportarten Elektrolytgetränk eine bedeutende Rolle. Auch empfehlenswert ist einem Liter Wasser etwa eine Messerspitze Salz beizumengen. Bananen enthalten Kalium und Kohlenhydrate, Mineralwasser liefert Magnesium und Milch wiederum Kalzium. Bei intensivem Sport kann dem Wasser überdies Maltodextrin beigemengt werden. 3. Siesta Um beim Sport einen kühlen Kopf zu bewahren, solltest du die Mittagshitze vermeiden. Es kommt nicht von ungefähr, weshalb in südlichen Ländern eine ausgedehnte Mittagspause vollzogen wird und sich das Leben im Sommer bis tief in die Nacht verlegt. Genauso solltest du beim Sport darauf achten, nicht unbedingt zur Mittagsstunde laufen zu gehen. In den Morgenstunden oder am Abend sind die Temperaturen erträglicher, weswegen du deine Trainingsintensität nicht so sehr reduzieren musst, wie zu High Noon. 4. Leichte Ernährung Wenn du deinen Speiseplan noch nicht auf mediterran umgestellt hast, ist spätestens bei so tropischen Temperaturen wie gerade der beste Zeitpunkt dafür! Diese südländische Form der Ernährung zeichnet sich durch den Konsum von proteinreichem Fisch und mageren Fleisch, ebenso aus wie durch leichte Salate, wasserhaltigem Gemüse wie Tomaten, Gurken, Zucchini oder frischem Obst wie Melonen, Pfirsichen, Birnen, Orangen oder Marillen. Deftige, fettige und salzige Lebensmittel sollten vermieden werden. Ein ganz besonderer Erfrischungs-Tipp für die heiße Jahreszeit sind tiefgefrorene Waldbeeren.
Es ist Freitag. Nach einer anstrengenden Bürowoche freut sich Elisabeth auf ihr wohlverdientes Wochenende. Abschalten, die freie Zeit genießen und zum Ausgleich Sport. Bevor am Abend die Geburtstagsfeier ihrer besten Freundin beginnt, macht sie noch einen Abstecher ins Fitnesscenter. Elisabeths Ziel ist Fett an Bauch und Beinen zu verbrennen und anschließend einen definierten Körper zu haben. Etwa eine dreiviertel Stunde macht sie Kraftübungen mit Langhanteln, Kurzhanteln und dem eigenen Körpergewicht. Denn Elisabeth weiß, ein höherer Muskelanteil bedeutet einen höheren Kalorienverbrauch. Danach ist sie so motiviert, dass sie noch 45 Minuten Ausdauertraining anhängt. Zufrieden über ihr tolles Training freut sie sich schon auf die Feier. Müde und verkatert wacht Elisabeth irgendwann am nächsten Morgen auf. Ihr Schädel brummt, der Mund ist trocken und der Muskelkater ist schlimmer als normal. Doch wieso ist das alles so? Der übermäßige Konsum von Alkohol bewirkt in unserem Körper mehrere Reaktionen, die negative Auswirkungen auf das Training und unsere Regeneration haben. 1. Verlangsamter Muskelaufbau Der Konsum von Alkohol verlangsamt die Muskelproteinsynthese. So regeneriert der Muskel nach einem Krafttraining bis zu einem Drittel langsamer. Der Muskelkater dauert länger, schmerzt intensiver und du benötigst länger Pause bis zum nächsten Training. 2. Schlechtere Regeneration Die Glykogenspeicher sind hauptverantwortlich für kurze, intensive Tätigkeit wie Krafttraining. Für eine optimale Erholung ist es wichtig, dass sie sich möglichst rasch wieder füllen. Das Trinken von Alkohol verlangsamt diesen Prozess allerdings, wodurch auch deine Regeneration schlechter verläuft. 3. Dehydrierung Das Hormon Vasopressin reguliert unseren Wasserhaushalt. Alkohol unterdrückt es. Dadurch scheiden unsere Nieren mehr Wasser aus und der Körper zeigt Anzeichen von Dehydration. 4. Kopfschmerzen Aus dem selben Grund brummt tags darauf auch der Schädel. Unser Gehirn bekommt wegen der Vasopressin-Unterdrückung zu wenig Wasser. 5. Müdigkeit Die Tiefschlafphasen (REM-Phasen) sind für die nächtliche Erholung immanent. Diese werden durch Alkoholkonsum jedoch eingeschränkt. Ein leichterer Schlaf, Müdigkeit und eine schlechtere Erholung sind die Folgen. 6. Hormonhaushalt Großer Konsum von alkoholischen Getränke wirbelt die Hormone ganz schön durcheinander. Katecholamine, wie das Stresshormon Cortisol, werden vermehrt ausgeschüttet. Ihre negativen Folgen sind eine verlangsamte Muskelproteinsynthese und eine schlechtere Regeneration. Bei Männern sinkt außerdem der Testosteron-Level. Auch dies wirkt sich negativ auf das Muskelwachstum aus. 7. Leere Kalorien Ein halber Liter Bier enthält ca. 200 Kalorien. So wird’s natürlich nix mit dem Fettabbau!
Die Reduktion der Fettmasse hat viele positive gesundheitliche, psychologische und ästhetische Effekte. Studien zeigen, dass das viszerale Fettgewebe, also jenes am Bauch, positiv mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Schlaganfällen korreliert. Das bedeutet, je dicker der Bauch, desto größer das Risiko eine der genannten Krankheiten zu bekommen. Außerdem handelt es sich bei Fett um nicht-leistungsfähiges Gewebe. Unsere Knochen, Muskeln und ganz besonders unsere Gelenke werden durch einen ausgeprägten Körperfettanteil zunehmend belastet. Schließlich wirst du mit sinkendem Fettanteil im Alltag leistungsfähiger, kommst im 3. Stock nicht mehr schnaufend an und das Training macht auch mehr Spaß. Eine Fettreduktion, und da ist bereits ein Taillenverlust von einer Kleidungsgröße ausreichend, manifestiert sich aber auch in einem gesteigerten Selbstwertgefühl und größerem Selbstvertrauen. All das sind ja tolle und erstrebenswerte Ziele. So richtig klappen mag die Fettreduktion aber in den wenigstens Fällen. Hier habe ich für dich 4 häufige Fehler bei Fettreduktion und Gewichtsverlust: 1. Du machst eine Diät Reduktionsdiäten funktionieren nach einem Prinzip: Verzichte eine bestimmte Zeit auf bestimmte Nährstoffe und die Zahl auf deiner Waage wird kleiner. Mit reichlich Disziplin wirst du dein Ziel so vielleicht sogar erreichen. Jedoch haben diese Diäten zwei Nachteile. Erstens: Auf Grund einer mangelnden Eiweißzufuhr verlierst du nicht nur Fett! Studien zeigen, dass bei solchen Diäten 30 bis 50 Prozent deines Gewichtsverlustes reine Muskelmasse ist! Zweitens: Wie geht’s am Ende der Diät weiter? Da kaum eine Diät längerfristig zu bewältigen ist, fallen die meisten Personen am Ende in ihre alten Ernährungsgewohnheiten zurück. Allmählich nimmst du deine verloren gegangenen Kilos wieder zu – der Yoyo-Effekt ist perfekt! 2. Zu wenig Bewegung im Alltag Zweimal pro Woche ein bisschen Fahrradfahren ist leider zu wenig. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt wöchentlich 150 Minuten Sport. Das ist für Einsteiger bereits ein ambitioniertes Ziel. Wichtig ist aber auch, dass du möglichst viel Bewegung in deinen Alltag integrierst. Stehen ist besser als sitzen und gehen ist besser als stehen. Deswegen bleibe in der Straßenbahn stehen und überlasse anderen deinen Sitzplatz, nimm‘ die Treppen statt des Lifts und das Rad statt dem Auto. 3. Zu wenig Ausdauersport Krafttraining vergrößert deine Muskelmasse wodurch dein täglicher Kalorienverbrauch größer wird. Um aber noch effektiver Fett zu verbrennen, führt am Ausdauertraining kein Weg vorbei. Hierbei ist laufen die effektivste, weil anstrengendste Methode. Weitere Cardiomethoden sind der Cross-Trainer, Stepper, Rad und schwimmen. Letzte re beiden sind außerdem besonders schonend für die Gelenke. Dennoch solltest du auf ein bis zwei Einheiten Krafttraining pro Woche nicht verzichten. Dein Körper wird dadurch definierter und das Risiko auf muskuläre Verletzungen nimmt ab. 4. Kein Kaloriendefizit Dein täglicher Kalorienbedarf setzt sich aus Grundumsatz und Leistungsumsatz zusammen. Der Grundumsatz ist von Geschlecht, Alter, Größe und Gewicht abhängig und gibt an wie viel Kalorien du täglich zum Betrieb deiner Körperfunktionen benötigst. Der Leistungsumsatz bemisst sich hingegen ausschließlich über deine Aktivitäten. Je mehr du dich bewegst, desto mehr verbrennst du auch. Um Gewicht zu verlieren, ist es daher unabdingbar, dass du mehr Kalorien verbrennst als du durch Nahrung aufnimmst. Dieser Zustand wird als Kaloriendefizit bezeichnet. Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie einerseits ihren Verbrauch überschätzen und, andererseits, ihre Kalorienzufuhr unterschätzen. Gerade bei der Zufuhr ist elementar, dass du jede Mahlzeit und jeden noch so kleinen Snack berücksichtigst. Genauso dürfen konsumierte Getränke nicht vergessen werden. Zum Mittagessen ein kleines Cola, der Nachmittags-Smoothie und das Feierabend-Bier ergeben ganz schnell schon mal 400 Kalorien.
06.07.2017
CS
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Die schönste Nebensache der Welt: Küssen. Was dabei alles in deinem Körper passiert, erfährst du zum heutigen Welt-Kuss-Tag hier: 8 Fakten übers Küssen. 1. Muskeltraining. Um die Feinheiten menschlicher Emotionen zu zeigen, besitzen wir am Kopf eine Vielzahl von Muskeln. So ist auch das Küssen eine richtig aufwendige Angelegenheit. Währenddessen bewegen wir in Gesicht und Hals nämlich 38 bis 60 Muskeln. 2. Küssen geht auf die Nerven. Nerven helfen uns Eindrücke unserer Umwelt wahrzunehmen und sehr feine Tätigkeiten aus zu üben. So sind Nervenzellen in unserem Rückenstrecker jeweils für ca. 2500 Muskelzellen verantwortlich, in unseren Fingern jedoch nur für 5 bis 15. Dies ermöglich uns eine gute Fingerkoordination und sehr genau Bewegungen. In unseren Lippen ist die Dichte an Nerven aber noch einmal um einiges größer, wodurch diese hundertmal empfindlicher reagieren als unsere feinmotorischen Finger. 3. Feuchte Angelegenheit. Bei einem Zungenkuss werden zwischen den Küssenden durchschnittlich 60 Milliliter Wasser und tausende Bakterien ausgetauscht. Allerdings wird dadurch unser Immunsystem nachhaltig gestärkt. 4. Fat Burning. Pro Minute werden beim Küssen 6 Kalorien verbrannt. Ein ordentliches Cardiotraining wird dadurch aber leider nicht ersetzt. 5. Die Hormone spielen verrückt. Durch einen Kuss wird die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol gehemmt, wodurch wir besser entspannen können. Gleichzeitig werden das Glückshormon Dopamin und Adrenalin in Massen ausgeschüttet. 6. Anti-Allergikum. Wenn mal kein Clarytin in der Nähe ist...Dreißigminütiges Knutschen kann die Symptome von Heuschnupfen messbar reduzieren. 7. Atemraubend. Die Herzfrequenz steigt, der Blutfluss wird schneller. Die Anzahl an Atemzügen pro Minute kann sich während dem Küssen von 12 auf bis zu 60 erhöhen. 8. Lebenslang. Durchschnittlich verbringen wir 76 Stunden unseres Lebens mit Knutschen.
05.07.2017
CS
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Etwa 85 Prozent der österreichischen Bevölkerung leidet irgendwann in ihrem Leben an Rückenschmerzen. In den meisten Fällen handelt es sich um Probleme im Bereich der Lendenwirbelsäule. Der Hauptgrund liegt in einer geschwächten Rückenmuskulatur. Die Muskulatur dient unserer Wirbelsäule hierbei als Stabilisator und hält sie aufrecht. Lässt die Kraft im Rücken nach, verliert die Wirbelsäule schon bei Alltags-Bewegungen ihre Stabilisation und Schutz. Der Mediziner spricht dann von unspezifischen Rückenschmerzen. Ein weiterer Faktor kann Stress sein. Gerade dann, spannen sich Muskeln im Rücken und Nacken besonders an. Was kann ich dagegen machen? Natürlich Bewegung! Sport bei moderaten Intensitäten dient zur Kräftigung der Muskeln und beugt Rückenschmerzen vor. Klassische Beispiele sind lockeres joggen oder Yoga. Einsteiger können natürlich auch walken. Ebenso dienen Dehnungs- und Mobilisationsübungen zur Förderung der Beweglichkeit und lösen den Tonus in verspannten Muskelgruppen. Durch die körperliche Aktivität senkt sich außerdem das Stresslevel, wodurch Verspannungen weiter zurückgehen. Essenziell bei unspezifischen Rückenschmerzen ist, nicht in einen Dekonditionierungszyklus zu fallen und gar nichts mehr zu machen. Dadurch baut die Kraft in den Rückenmuskeln - und damit die Stabilität der Wirbelsäule - zunehmend ab und die Schmerzen werden stärker. Weitere wichtige Faktoren um Rückenschmerzen zu vermeiden, sind eine optimale Lauftechnik. Beim Joggen oder Laufen sollte darauf geachtet werden am Vorfuß zu landen. So kann der Kraftimpuls und damit  die Belastung auf Sprunggelenk, Knie, Hüfte und Wirbelsäule massiv verringert werden. Beim Walken, wo diese Lauftechnik nicht umsetzbar ist, sollte auf angemessen gedämpfte Sohlen geachtet werden. Außerdem sollte auf eine optimale Matratze Wert gelegt werden. Im Schlaf erholt sich unsere Wirbelsäule indem sie entlastet wird und sich die Bandscheiben wieder mit Flüssigkeit füllen können.
29.05.2017
CS
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Zuckergehalt in fast der Hälfte der Getränke im Handel noch zu hoch: SIPCAN und die ÖDG fordern eine weitere Senkung   Unterschiedlich stark zucker- und süßstoffhaltige Getränke verwirren Konsumenten. Das vorsorgemedizinische Institut SIPCAN erstellt daher jährlich eine wissenschaftlich fundierte, anschauliche Getränkeliste, die für Konsumenten online und als App verfügbar ist. Für die Getränke-Studie 2017 wurden über 750 Produkte untersucht, nach wie vor erfüllte nur knapp jedes zweite Produkt die Kriterien. Als Faustregel gilt: maximal 7,4 g Zucker pro 100 ml. SIPCAN und die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) empfehlen dringend beim Getränkeeinkauf auf den Zuckergehalt zu achten. Die Experten fordern zudem von der Industrie konkrete Maßnahmen um den Zuckergehalt in Getränken weiter zu senken und propagieren das österreichische Modell.   Das vorsorgemedizinische Institut SIPCAN führt seit mehr als fünf Jahren jährlich eine Studie zum Zuckergehalt in Getränken durch. Bundesweit wird das Getränkeangebot in (verschließbaren) PET-Gebinden sowie Kartonverpackungen von 0,20 bis 0,75 Liter analysiert. Für die aktuelle Studie wurden über 750 im Handel befindliche Produkte kontrolliert. Neben Limonaden, Eistees und gespritzten Fruchtsäften wurden auch unter anderem auch Sportgetränke und Energy Drinks unter die Lupe genommen. Dafür wurde sowohl direkt die Industrie kontaktiert als auch vor Ort in den Supermärkten recherchiert.   Orientierung schaffen Eine Besonderheit der Studie ist, dass neben der transparenten Darstellung des Zuckergehaltes auch klare Kriterien für die Produktauswahl festgelegt wurden. Die Experten von SIPCAN haben in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium und weiteren Institutionen alltagstaugliche Orientierungskriterien erarbeitet, die sich unter anderem nach den aktuellen WHO-Empfehlungen richten. „Der Zuckergehalt pro 100 ml Getränk soll bei maximal 7,4 g liegen und es dürfen keine Süßstoffe enthalten sein“, erklärt Studienleiter und Vorstand von SIPCAN Univ.-Prof. Prim. Dr. Friedrich Hoppichler. „Süßstoffe haben die Aufgabe Zucker zu ersetzen, sind aber nicht als Freibrief einzustufen. Damit lassen sich zwar Kalorien einsparen, aber es findet wie bei Zucker eine Gewöhnung an eine bestimmte Süße statt.“   Erste Erfolge: 1 kg weniger Zucker pro Jahr aber weiterer Handlungsbedarf Die Studienergebnisse zeigen, dass aktuell 43,6 % der Getränke im Handel den genannten Kriterien immer noch nicht entsprechen. „Im zeitlichen Verlauf können jedoch positive Veränderungen beobachtet werden. Seit 2012 ist der Anteil der Produkte, die maximal 7,4 g Zucker pro 100 ml und keine Süßstoffe enthalten von 45,9 % auf 56,4 % gestiegen“, berichtet Hoppichler. Der durchschnittliche Zuckergehalt verringerte sich seit 2012 um 9,7 % von 7,36 g auf aktuell 6,65 g pro 100 ml. „Umgerechnet auf den pro Kopfverbrauch an nichtalkoholischen Getränken (ohne Wasser) bedeutet dies, dass jeder Österreicher pro Jahr 1 kg Zucker weniger trinkt. Mit der eingesparten Zuckermenge könnte man mit Zuckerpäckchen eine Strecke von Wien nach Paris auslegen“, so Hoppichler.   Das österreichische Modell: Schritt für Schritt und Information statt Strafe Der Präsident der Österreichischen Diabetes Gesellschaft Univ.-Prof. Prim. Dr. Hermann Toplak sieht in der positiven Entwicklung die konstante Arbeit der letzten Jahre. „Die Ergebnisse zeigen klar, dass der Konsument Getränke mit weniger Zuckergehalt annimmt und bereit ist, sich an weniger Süße zu gewöhnen. Gleichzeitig greift die Industrie unser „österreichisches Modell“ auf und bringt Produkte auf den Markt, die den vorgegebenen SIPCAN-Kriterien entsprechen“, so Toplak weiter. Das österreichische Modell   hat eine klare Linie: maximal 7,4 g Zucker pro 100 ml. Dieser Richt- und Zielwert ist für die Industrie umsetzbar und schmackhaft für die Konsumenten, fördert eine schrittweise Reduktion der Süße, damit sich der Konsumentengeschmack anpassen kann, informiert anstatt mit Strafsteuern zu agieren. Auf diese Weise wird die gesündere Wahl schrittweise die leichtere und gleichzeitig genussvolle Wahl.   Machbare Ziele als entscheidendes Kriterium „In Österreich sehen wir, dass eine Zuckerreduktion in Getränken auf Basis von klaren Orientierungskriterien, die sowohl für die Industrie als auch für den Konsumenten erreichbar sind, in der Praxis funktioniert“, so Hoppichler. Mit der vorgegebenen Menge von maximal 7,4 g Zucker pro 100 ml sei dies gut gelungen. Ein nachvollziehbares Beispiel für eine wirksame Zuckerreduktion bei einem bestehenden Produkt ist der in Österreich beliebte Eistee. Im zeitlichen Verlauf der letzten Jahre konnte immer wieder eine kleine schrittweise Reduktion des Zuckergehalts einzelner Produkte beobachtet werden. Das Resultat ist ein um 16 % verringerter Zuckergehalt. Beide Fachärzte fordern die Industrie auf diesem positiven Beispiel zu folgen und in bereits auf dem Markt erhältlichen Produkten den Zuckergehalt schrittweise zu senken, ohne jedoch die so erreichte Reduktion der Produktsüße durch den Einsatz von Süßstoffen wieder künstlich nach oben zu treiben. Denn das langfristige Ziel sollte nicht nur eine Einsparung an Kalorien sein, sondern auch dem Konsument die Möglichkeit zu geben, sich an eine geringere Süße und somit eine gesündere Lebensmittelauswahl zu gewöhnen. Hier wäre es zielführend, wenn auch die durch Süßstoffe erreichte Süße für den Konsumenten transparent dargestellt und einen Vergleichswert von 7,4 g Zucker pro 100 ml nicht übersteigen würde. Auf diese Weise könnten sich die Konsumenten auch bei süßstoffhaltigen Getränken für weniger süße Produkte entscheiden. „Neu eingeführte Produkte sollten den vorgegebenen Kriterien in jedem Fall entsprechen“, sind sich Toplak und Hoppichler einig. Bezogen am 26.05.2017, unter: http://www.oedg.at/1703_PR_getraenkeliste.html
18.05.2017
CS
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„Viel Gewicht verlieren. Am besten so schnell wie möglich. Und bitte: So wenig Sport wie möglich!“ So oder so ähnlich lesen sich meist Wünsche von Personen, die Gewicht reduzieren möchten. Das funktioniert natürlich ganz einfach: Iss‘ nach Diät XY, streiche möglichst viel von deiner herkömmlichen Ernährung, ersetze es durch möglichst wenig und die Zahl auf deiner Waage wird kleiner. Das ist auch noch lang keine Zauberei. Denn durch die massiv reduzierte Nahrungsaufnahme und dem resultierenden Kaloriendefizit baut der Körper Masse ab. Die Wehrmutstropfen: Durch den Eiweißmangel baut dein Körper nicht nur Fett ab. Nein, du verlierst auch deine hart erarbeitete Muskelmasse. Nach der Diät ist vor der Diät. Weil du nicht einfach die Hälfte deiner Nährstoffe langfristig streichen kannst, nimmst du deine alten Ernährungsgewohnheiten wieder an. Es sei denn lebenslanges Safttrinken ist die Erfüllung deiner Träume. Mit deiner herkömmlichen Ernährung wachsen deine Fettpölster von neuem – der Yoyo-Effekt ist perfekt. Wie du das ganze vermeiden kannst, verrate ich dir mit diesen vier einfachen Tipps. KEINE DIÄTEN! Keine zeitlich befristete Nahrungseinschränkung führt dich langfristig zum Ziel. Der richtige Weg ist eine allgemeine Ernährungsumstellung. Lerne welche Makronährstoffe dein Körper benötigt! Ausdauertraining Der effektivste Weg Fett zu verbrennen! Laufen, Radfahren, inlineskaten, walken, schwimmen. Aerobe Dauerläufe helfen dabei ebenso wie zeitsparende HIIT-Einheiten. Krafttraining Zusätzliches Krafttraining hilft bei der Definition deines Körpers. Außerdem verbrennt Muskelmasse Kalorien. Weiters hilft es Verletzungen und Krankheiten vorzubeugen. Bewegung im Alltag Du wirst nicht jeden Tag Zeit haben Sport zu treiben. Deswegen versuche im Alltag sportlich zu sein. Nimm‘ die Treppen statt den Lift, überlasse in der U-Bahn anderen deinen Sitz und bleib‘ stehen oder fahr mal mit dem Rad zur Arbeit.
09.05.2017
CS
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Feierabend! Nach zehn Stunden Arbeit am PC, Ordner schlichten und mit hochgezogenen Schultern am Schreibtisch sitzen, hat Valerie endlich frei! Doch wirklich genießen, kann sie ihre kurze Freizeit nicht. Nachdem sie um kurz nach 18 Uhr das Büro verlässt, kämpft Valerie um einen Stehplatz in der überfüllten U-Bahn. Ihren Körper verrenkend klammert sie sich an einen Haltegriff. Nach einer 25-minütigen ungemütlichen Fahrt springt sie schließlich noch in den Supermarkt und besorgt Milch, Eier, Fleisch und Mineralwasser. Natürlich darf sie den ganzen Einkauf heimschleppen, weil der Bus wiedermal nicht kommen mag. Völlig geschafft kommt Valerie zuhause an und lässt sich erschöpft auf die Couch fallen. Sie weiß nur nicht so ganz wie sie liegen soll, ihr Nacken schmerzt in jeder erdenklichen Position. Warum hat Valerie Schmerzen und was schmerzt sie da genau? So oder so ähnlich geht es vielen in unserer westlichen Zivilisation. Etwa jeder zehnte Arztbesucher konsultiert seinen Hausarzt auf Grund von Nackenbeschwerden. Die Gründe sind ähnlich wie bei Valerie: unnatürliche Körperhaltungen, degenerierte Nackenmuskeln, Überlastung der Muskulatur oder Stress. Im Wesentlichen entspricht der Nacken dem oberen Anteil des Trapezmuskels, dem Pars descendes. Er erstreckt sich oberhalb des Schulterblattes vom Hinterhauptsbein und den Halswirbeln bis zum Schlüsselbein. Ferner können Schmerzen im Nackenbereich aber auch vom mittleren oder unteren Kapuzenmuskel ausstrahlen oder direkt von den vielzähligen kleinen Nackenmuskeln am Hinterhauptsbein. Sie alle sind für die Drehung, Streckung, Beugung oder Neigung des Kopfes verantwortlich. Der Trapezmuskel ist unter anderem für das Heben der Schultern zuständig. Lösungen für Valeries Problem Auf Grund von Fehlhaltungen, ähnlich wie Valerie, mit hochgezogenen Schultern am Schreibtisch, verkrampft die Muskulatur zunehmend. Um zuhause angekommen, den Feierabend endlich wieder genießen zu können, ist es wichtig die Spannung aus der betroffenen Muskulatur (auch Hypertonus genannt) zu lösen, diese zu lockern und zu entspannen. Während Valerie ihre Lieblingssitcom schaut, lässt sie bewusst die Schultern locker hängen, konzentriert sich auf eine ruhige und tiefe Atmung und absolviert nebenbei Dehnungs- und Beweglichkeitsübungen. Um abzuschalten und ihre Muskulatur weiter zu lockern, gönnt sie sich danach ein warmes Bad. Schließlich wird sie vor dem Schlafen von ihrem Freund zärtlich massiert – auch das weicht das Muskelgewebe weiter auf und entspannt. Nachdem Valerie einige Tage schmerzfrei ist, startet sie mit wöchentlichem Kräftigungstraining damit die Schmerzen nicht mehr wieder kommen.
06.05.2017
CS
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Elisabeth ist eine aktive Frau in ihren Fünfzigern. Sie treibt nicht wirklich Sport, der Alltag hält sie allerdings auf trapp. Elisabeth genießt ihr Leben in vollen Zügen. Jedes Jahr gönnt sie sich mit ihren Freundinnen ein paar Tage Wellness-Urlaub in einer Therme im Burgenland. Dort genießen sie das leckere Essen und den guten Wein. Am Pool liegend liest sie Zeitschriften und lässt die Seele baumeln. In einem Gesundheitsartikel steht, dass viszerales Fett stark mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen korreliert. Das bedeutet, je größer der Bauchumfang, desto höher ist das Risiko für einen Herzinfarkt. Nach 58 Jahren und zwei Geburten, weiß Elisabeth, dass sie nicht mehr die Figur einer Zwanzigjährigen haben wird. Das will sie auch gar nicht. Aber um ihre Gesundheit zu fördern, entschließt Elisabeth fünf Kilo abzunehmen. Zwei Wochen später beendet Elisabeth entnervt ihr Experiment. Sie ist am Ziel. Heißhunger und Gemütsschwankungen kontrollierten ihren Alltag. Essen bereitete ihr keine Freude mehr, im Gegenteil, jede Mahlzeit wurde zur Qual. Zwei Karotten, ein bisschen Salat, zwischendurch einen Gurkensaft und nach 15 Uhr nur noch Wasser. Elisabeth fühlt sich ausgelaugt und schwach. Aber: Vier Kilo weniger. Wieder zwei Wochen später trifft Elisabeth der Schlag. Alles wieder auf den Hüften! Ja, sie hat schon zwischendurch mal wieder einen Gurkensaft getrunken oder mal nur eine halbe Portion Reis gegessen. Aber, dass es so schnell geht? Die gesamte Quälerei für die Katz! Der Jojo-Effekt hat wieder zugeschlagen. Und ist bei jeder kurzfristigen Reduktionsdiät Teil des Programms. Langfristige Erfolge sind nicht durch das Streichen von möglichst vielen Kalorien in einem vorgegebenen Zeitraum zu erreichen, sondern durch eine kontinuierliche und überwachte Ernährungsumstellung. Dies empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin. Während nach dem Ende jeder Diät alte Ernährungsgewohnheiten wieder aufgenommen werden, erfolgt nur bei ganzheitlichen Ernährungsumstellungen eine längerfristige Veränderung. Bewusstsein schaffen, Ernährung umstellen und Maß und Ziel sind wesentliche Pfeiler auf dem Weg zum langfristigen Gewichtsverlust und zur Verbesserung deiner Gesundheit. Einen schönen Internationalen Anti-Diät-Tag!

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